IM Herrmann 750

Joachim Herrmann

Staatsminister des Inneren

Liebe Sambistas, liebe Sambatänzer, liebe Freunde des Samba,

am zweiten Juli-Wochenende greift in Coburg bereits zum 26. Mal das Samba-Virus um sich und bringt einen Hauch Copacabana nach Franken. Dann lassen die schnellen Trommel-Rhythmen die Straßen der Stadt an der Itz erbeben. An elf Bühnen in der ganzen Stadt wird ausgelassen getanzt und gefeiert. Leidenschaft, Leichtigkeit, pure Freude und Lebenslust breiten sich aus und reißen die Besucher mit. Ihr Herzschlag scheint sich zu vereinen und nur noch einem Rhythmus zu folgen – dem des Samba. Und das wundert auch nicht, denn sein Grundtakt soll ja tatsächlich den menschlichen Herzschlag symbolisieren.

Was einst mit wenigen Besuchern begann, lockt zwischenzeitlich Jahr für Jahr über 3.000 Künstler und 200.000 Besucher in die Coburger Innenstadt. Das Sambaco, das mit seinem Namen auch einen direkten Bezug zur einstigen Residenzstadt der Herzöge von Coburg-Sachsen herstellt, hat sich zu einem regelrechten Aushängeschild der Stadt entwickelt.

Es ist zum größten Samba-Festival außerhalb Rio’s angewachsen. Und mit rund 4,5 Millionen Euro mehr an Konsumeinnahmen während des Wochenendes ist das Spektakel auch ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Sehr gerne habe ich dafür die  Schirmherrschaft übernommen.

Als Bayerischer Sportminister freut es mich sehr, wenn eine ganze Stadt in Bewegung versetzt wird und durch den Tanz die Hüften der Menschen gar nicht mehr zur Ruhe kommen. Ich danke den Organisatoren und allen helfenden Händen aufs Herzlichste, dass sie das Lebensgefühl Samba mit so viel Elan nach Oberfranken bringen. Auf dass das brasilianische Flair uns auch dieses Jahr wieder verzaubert!